Unterwegs in der Steiermark

Bei schlechtem, regnerischen und nebeligen Wetter waren wir in der Steiermark unterwegs!

 

Aber schön war's trotzdem!

 

1. Tag

Von Wien ging die Fahrt über die Südautobahn in die Oststeiermark. Dort besuchten wir die über 850 Jahre alte Riegersburg, die auf einem 482 m hohen, steilen Vulkanfelsen trohnt. Ein imposantes Bollwerk, das in den Jahrhunderten seiner Geschichte nie erobert werden konnte.

 

Nach dem Mittagessen im Riegersburgerhof, waren wir in Klöch, der Perle des südoststeirischen Weinlandes. Im Weingut Gießauf-Nell gab es eine Weinverkostung und wir haben den bekannten Traminer-Wein verkostet, der uns sehr gemundet hat.

 

Anschließend sind wir zu unserem Quartier, dem Langgasthof Tscheppe in Leutschach gefahren.

2. Tag

Es ging zunächst in die Bezirkshauptstadt Leibnitz und anschließend zum Schloss Seggau, wo wir durch einige Räume, die moderne und die alte Kapelle geführt wurden.Die Schlossanlage steht auf einem bewaldeten Hügel über der Stadt Leibnitz. Die Sulm umfließt dabei den Seggauberg in einer Schleife. Unweit des Schlosses auf einer Kuppe liegt der Wallfahrtsort Frauenberg.

Im über 300 Jahre alten Weinkeller des Schlosses ließen wir es uns bei einer kommentierten Weinverkostung gut gehen.

 

Dann ging es weiter zu einer deftigen Brettljause in die Eoryschenke am Pößnitzberg.


Anschließend starteten wir zu einer Rundfahrt auf der Südsteirischen Weinstraße, die wohl die bekannteste und auch die älteste der steirischen Weinstraßen ist. Hier inmitten dieser südlich anmutenden Region, die nicht zu unrecht "Steirische Toskana" genannt wird, wachsen u.a. doch die Edlen des Landes: Sauvignon blanc, Welschriesling, Muskat Sylvaner, Weißburgunder, Morillon, Müller-Thurgau, Muskateller.

 

Dann bummelten wir durch Ehrenhausen, das zu den schönsten Märkten der Südsteiermark zählt. Hier beginnt die Panoramastraße, die 2,5 km direkt auf der österreichisch-slowenischen Staatsgrenze verläuft. Uns eröffnen sich Einblicke in steile Weinhänge, die im herbstlichen Nebel lagen. Das Wetter hat leider nicht mitgespielt und der Spaziergang durch die Weingärten ist entfallen.

 

Zum Abschluß stand ein Besuch im Erzherzog Johann-Weingut auf dem Programm.

3. Tag

Heute waren wir auf der Sausaler Weinstraße unterwegs und das leider bei Nebel und Nieselregen. Zunächst erzählte man uns in der Ölmühle Hartlieb in Heimschuh allerlei Wissenswertes über das steirische Kernöl. Im Anschluss daran machten wir eine Busfahrt nach Kitzeck, Europas höchstgelegenem Weindorf. Im ersten steirischen Weinbaumuseum haben wir einiges über Herstellung und Geschichte des Weines erfahren. Anschließend gab es Mittagessen beim Kirchenwirt.

 

Auch zum Sausaler Wein-Kulturkeller am Demmerkogel im Schloß Harrachegg haben wir einen Abstecher gemacht.


In Eibiswald in der Buschenschank Eckfastl gab es dann ein gemütliches Sturmtrinken und Kastanienbraten.

4. Tag

Die Schilcherstadt Deutschlandsberg am Fuße der Koralpe wird überragt von ihrer gleichnamigen Burg, die im 16. Jhdt. zu einem Renaissanceschloss ausgebaut wurde. Wir haben hier kurz angehalten in der "Perle der Weststeiermark" und haben anschließend in Frauental die Hofkäserei Deutschmann besucht.

In Stainz waren wir im Schilcherlandhof Mittagessen, sind dann zum Schloss Stainz gefahren und haben die Pfarrkirche St. Katharina besichtigt, bevor wir nach Wien zurückgefahren sind.