Schloss Hof

Schloss Hof, ehemals Prinz Eugens repräsentativer Landsitz im Marchfeld, galt als einer der vornehmsten und prunkvollsten Herrschaftssitze der Monarchie. Heute bewundern Kinder und Eltern die herrlichen Innenräume, die reiche Ausstattung und wandeln durch den prachtvollen barocken Schlossgarten.

 

1726 erwarb Prinz Eugen Schloss Hof, eine zu seinen Zeiten noch weit bescheidener ausgeführte Anlage, und beauftragte den Architekten Lukas von Hildebrandt, es zu einem prunkvollen, herrschaftlichen Schloss aus- und umzubauen.

Der damals opulente, verschwenderische barocke Lebensstil lässt sich heute in der Großzügigkeit des Prachtbaus sowie im Reichtum der Innenausstattung erahnen. Aus diversen Ländern Europas und Asiens wurden die feinsten Möbel, Stoffe und Accessoires importiert, um den übersteigerten Ansprüchen des sagenumwobenen Feldherrn gerecht zu werden. Rauschende Feste und noble Jagdgesellschaften standen auf der Tagesordnung.

1755 ging Schloss Hof in den Besitz von Kaiserin Maria Theresia über. In ihrem Auftrag wurde das Gebäude um eine Etage erweitert und erhielt damals zum großen Teil jenes Aussehen, mit dem es sich dem Besucher heutzutage präsentiert.

Ein spezielles Glanzstück der gesamten Anlage stellt der der barocke Prachtgarten von Schloss Hof, gegliedert in sieben zur March abfallenden Terrassen, dar. Zahlreiche Wasserspiele, Skulpturen, Pavillons, kunstvolle ornamentale Beetflächen prägten sein Erscheinungsbild und bildeten den Rahmen für grandiose Feste mit Feuerwerk, Musik, Tanz und exquisiten kulinarischen Kreationen.